Zink Mangel erkennen – Ursachen, Symptome, Risikogruppen

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Ein Zink Mangel ist in Deutschland keine Seltenheit, denn laut der Nationalen Verzehrsstudie II sind rund 32% der Männer und 21% der Frauen davon betroffen. Gerade bei erhöhter körperlicher Arbeit, Erkältungen, Krankheiten oder in der Schwangerschaft kann der Zinkbedarf erhöht sein und so eine gesteigerte Aufnahme nötig werden. Gerade Risikogruppen die nicht in der Lage sind ihren Bedarf an diesem Spurelement über die Nahrung zu decken, laufen früher oder später Gefahr, in einen Mangelzustand zu rutschen. Die Symptome welche auf eine zu geringe Zinkzufuhr hinweisen sind sehr vielfältig, da Zink sehr wichtige Vorgänge im Körper beeinflusst und an extrem vielen Prozessen beteiligt ist. Ein Zinkmangel sollte unbedingt abgeklärt und schnellstmöglich behoben werden.

Zink-Mangel welche Symptome sprechen dafür?

Ein Zink Mangel lässt sich durch eine herkömmliche Blutuntersuchung nur mangelhaft nachweisen. Der Ernährungsstatus von Zink ist mit Laborparametern schwer angemessen zu verifizieren, da Zink nur zu sehr geringem Teil im Blut verteilt ist, jedoch als Bestandteil von Proteinen und Nukleinsäuren nicht erfasst wird. Deshalb spielt die Anamnese unter Berücksichtigung der Risikofaktoren und auftretender Beschwerden eine bedeutende Rolle bei der Aufdeckung von Zink-Defiziten.

Hinweise und Symptome die auf einen Zink Mangel hindeuten können sein:

  1. Probleme mit den Nägeln und der Haut und vermehrter Haarausfall,
  2. Verminderter Geschmack- und Geruchssinn,
  3. Appetitlosigkeit,
  4. Gehemmte Wundheilung,
  5. Verminderte Fruchtbarkeit,
  6. Gestörtes Wachstum bei Kindern,
  7. Erhöhte Infektanfälligkeit, geschwächte Immunabwehr,
  8. Verminderte Konzentration und Aktivität der an der Immunabwehr beteiligten Zellen (T-Lymphozyten) und verringerte Mengen des Thymushormons Thymulin(1),
  9. Abgeschlagenheit, Müdigkeit,
  10. Eingeschränkte Gedächtnisleistungen und Konzentrationsfähigkeit,
  11. Gestörte Glucosetoleranz, erhöhte Konzentration von freien Fettsäuren und von Insulin nach Glucose-Aufnahme als Zeichen von Beeinträchtigungen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel

Erkrankungen und Risikogruppen

Erkrankungen, die die Zink-Aufnahme behindern oder die Zufuhr von Stoffen, die Zink komplexieren und auf diese Weise die Aufnahme erschweren, gehören zu häufigen Ursachen, die einen Zink-Mangel hervorrufen. Darunter fallen:

  • Magen – und Darm-Erkrankungen oder parenteraler Ernährung (über Infusion)
  • chirurgische Eingriffe
  • gehäuften Infektionen (auch Erkältungen)
  • Aufnahme von sogenannten Chelatbildnern, die bei Vergiftungen eingesetzt werden, um giftige Metallionen zu binden. Sie komplexieren auch Zink und dies setzt die Bioverfügbarkeit herab

Risikogruppen für eine Zink-Unterversorgung sind Vegetarier und Veganer sowie Alkoholiker, Personen mit Magensäuremangel (Senioren) und Alkoholiker(2). Die Gefahr einer Unterversorgung steigt darüber hinaus bei Personen, die einen erhöhten Bedarf haben. Zu ihnen gehören:

  • Kinder in der Wachstumsphase
  • Schwangere und Stillende
  • Sportler und schwer Arbeitende (Hitze, stark schwitzend)
  • Patienten nach langer und schwerer Krankheit in der Genesungsphase
  • Personen, die sich Fastenkuren oder einer einseitigen Diät unterziehen, sich mangelhaft ernähren oder gehäuft Abführmittel einnehmen, sind von einer Zink-Unterversorgung bedroht(3)

Zink Mangel beheben

Zink ist eines der wichtigsten Spurenelemente im Körper und beeinflusst diverse Stoffwechselvorgänge, Hormone, Immunsystem und ist bei der Aktivierung von über 300 Enzymen beteiligt, ein Mangel sollte daher zeitnah ausgeglichen werden.

Einen diagnostizierten Mangelzustand alleine durch Zink reiche Lebensmittel zu beheben ist kaum möglich bzw. nicht sehr sinnvoll. Gerade viele pflanzliche Quellen besitzen zwar einen relativ hohen Anteil an diesem Mineralstoff aber auch einen nicht unwesentlichen Anteil an Phytinsäure. Diese hemmt massiv die Aufnahme des Zinks aus der Nahrung, sodass kaum etwas für den Körper übrig bleibt.

Besser ist hier die gezielte Zufuhr von geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln, die dank hochdosierten Zinkverbindungen einen Mangel relativ schnell beseitigen können.

Bei der Einnahme von Zink Kapseln sollte unbedingt auf die Qualität, Zusatzstoffe, Reinheit und die enthaltenen Zinkverbindungen hinsichtlich der Bioverfügbarkeit geachtet werden, denn sonst hat der Körper hier auch nichts davon.

 

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Quellen:

(1) Bach JF, Dardenne M. Thymulin, a zinc-dependent hormone. Med Oncol Tumor

Pharmacother. 1989;6(1):25-9.

(2) Zazgornik J, Schnack H, Wessely P, Kotzaurek R. Serumzinkgehalt bei alkoho- lisch bedingter Leberschädigung. Z Gastro- enterol 1970; 8: 346–50.

(3) http://www.rki-i.com/doc/books/11__Zn.pdf

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