Vitamine und Mineralstoffe bei Demenz und Alzheimer

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Gerade bei älteren Menschen, die am meisten an Alzheimer bzw. Demenz leide, besteht häufig die Neigung zu einer Fehl- oder Mangelernährung. Hierbei kommt es vor allem bei der Aufnahme wichtiger Mineralstoffe und Vitamine zu einer problematischen Unterversorgung. Zwar sinkt der Energiebedarf mit zunehmendem Alter, der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bleibt indes unverändert. [1] Eine Verbesserung der Versorgungslage dieser für den Körper und das Gehirn wichtigen Substanzen kann auf einfache Weise durch die Einnahme hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel erfolgen.

Alzheimer oder Demenz?

Bereits in der zweiten Hälfte der siebten Lebensdekade leiden 1,4 Prozent aller Einwohner in Deutschland unter einer Demenz. Mit zunehmendem Alter steigen die Zahlen, sodass bei den 90-Jährigen schon mehr als ein Fünftel von dieser Krankheit betroffen ist. Allen Ursachen gemein ist der Untergang von Nervenzellen. Die Auslöser sind unterschiedlicher Natur. Neben Gefäßverengungen (vaskuläre Demenz) spielen vor allem neurodegenerative Erkrankungen eine Rolle.

Alzheimer-Demenz

Morbus Alzheimer ist die häufigste Form und wird bei mehr als der Hälfte aller Demenzkranken diagnostiziert. Ein wesentliches Merkmal der Alzheimerkrankheit ist das langsam fortschreitende Vergessen. Orientierungsstörungen, Sprachstörungen sowie eine Beeinträchtigung des Denk- und Urteilsvermögens bis hin zu Veränderungen der Persönlichkeit bringen den Patienten in eine immer tiefere Abhängigkeit. Die Ursachen für Morbus Alzheimer sind bei weitem nicht hinreichend aufgeklärt. Diskutiert werden verschiedene krankmachende Mechanismen. Als gesichert gilt, dass im Gehirn der Alzheimer-Patienten typischerweise Eiweißablagerungen, sogenannte Amyloid-Plaques vorhanden sind. Neben dieser Annahme werden Veränderungen sogenannter Tau-Proteine oder eine Zurückbildung bestimmter Nervenzellen vermutet. [2] Insbesondere dem oxidativen Stress wird eine hohe Bedeutung zugemessen. Alle atmenden Organismen benötigen für die Energiegewinnung Sauerstoff. Dabei entstehen natürlicherweise Abbauprodukte wie Wasser und die sogenannten freien Radikale. Giftstoffe, beispielsweise UV-Strahlen, Nikotin oder Medikamente können zu einem Übermaß freier Radikale und damit zum oxidativen Stress führen. Die Bildung freier Radikale nimmt außerdem mit steigendem Alter auf natürliche Weise zu. [3]

Bei der vaskulären Demenz wird das Absterben der Nervenzellen durch deren Unterversorgung verursacht. Neben einer Verknappung von Sauerstoff kommt es zu einem Mangel an Mineralstoffen sowie Vitaminmangelzuständen. [4]

 

Kann Demenz behandelt werden?

Weder Demenz noch die Alzheimer-Krankheit können nach heutigem Stand der Wissenschaft geheilt werden. Ziel einer jeden Behandlung ist somit die Leistungsabnahme des Gehirns so lange wie möglich hinauszuzögern und die individuelle Lebenssituation erträglich zu gestalten.

Ernährung im Fokus von Demenz und Alzheimer

Angesichts der beschränkten Möglichkeiten der Schulmedizin erscheint es verständlich, dass sich Demenz-Patienten und deren Angehörige vermehrt mit alternativen Behandlungsmethoden auseinandersetzen. Ein wichtiger Ansatzpunkt hierbei besteht in einer Änderung bisheriger Nahrungsgewohnheiten. Dies zumal ein Zusammenhang von Nahrung und Demenz nicht von der Hand zu weisen ist. Mit den Mahlzeiten nehmen wir Nährstoffe auf, welche unser Körper und Geist dringend benötigt. Aber erst die richtige Kombination aus Vitaminen, Fetten, Spurenelementen und Mineralstoffen trägt zu unserer täglichen Gesunderhaltung bei. [5]

Das Vergessen wirkt sich auch auf die Nahrungszubereitung und die Aufnahme selbst aus. Hinzu kommen körperliche Gebrechen, Schluckbeschwerden und möglicherweise soziale Isolierung, welche die Unterstützung der Nahrungsaufnahme durch Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll machen. [5]

Können Vitamine und Mineralstoffe bei Alzheimer helfen?

Damit unser Körper gesund bleibt, ist neben ausreichend Bewegung, Schlaf, Stressreduktion auch die Zufuhr an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen in vielen Fällen durchaus angebracht. Dabei zeigen Studien immer wieder teils gravierende Mängel bei diesen Mikronährstoffen auf. Auch bei Menschen die an Alzheimer leiden lassen sich oft Mangelzustände an einigen Stoffen feststellen, die man ganz einfach beheben kann und welche den Betroffenen oft wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen können.

Vitamin B – im Team gegen Alzheimer und Demenz

B-Vitamine werden oft als Nerven-Vitamine oder Vitamine für das Gehirn bezeichnet, da hier wissenschaftlich gut dokumentierte Wirkungsweisen vorhanden sind. In der Literatur klassifiziert man bis heute 8 B-Vitamine zusammen, welche in unserem Körper diverse lebenswichtige Aufgaben unterstützen. Die B-Vitamine zählen zu den wasserlöslichen Vitaminen und werden daher nur in geringem Maß gespeichert. Mit Ausnahme des Vitamin B12 sind alle B-Vitamine sowohl in Pflanzen als auch tierischen Produkten zu finden.

Die Rolle des Homocystein

Der Zusammenhang zwischen einem erhöhten Homocystein-Wert und einem Mangel der Vitamine B6 (Pyridoxin), B9 (Folsäure) und B12 (Cobalamin) wird in vielen Studien bestätigt. Eine Forschungsgruppe konnte nachweisen, dass tatsächlich eine erhöhte Homocystein-Konzentration ursächlich für das Risiko ist, an Alzheimer zu erkranken. Bereits ein um 5 µmol/L erhöhter Wert (Normal 10) steigert das Risiko um 40 Prozent. Nimmt die Konzentration auf Werte über 24 µmol/L zu, besteht im Vergleich zu gesunden Patienten ein doppelt so hohes Erkrankungsrisiko. Vor allem scheinen erhöhte Werte sich auch auf einen schnellen Fortschritt der Gedächtnisschwäche auszuwirken. [8]

Die schädliche Wirkung des Homocystein besteht auf der Bildung von Sauerstoffradikalen, was unter anderem die Anlagerung fetthaltiger Nahrungsbestandteile in den Gefäßen zur Folge hat. Der Blutfluss in den Arterien wird gehemmt, wodurch es auch im Gehirn zu Durchblutungsstörungen kommen kann. Auf diese Weise beeinflusst das Homocystein die Entstehung von Alzheimer und Demenz. [9]

Vitamin B9 der Unterschied von Folsäure und Folat

In der Literatur werden die Begriffe Folat und Folsäure häufig gleichbedeutend verwendet. Folat gilt als Überbegriff für das natürliche Vitamin B9, wogegen Folsäure das künstlich hergestellte Folat bezeichnet.

Besteht nun ein Unterschied, ob ich Nahrungsfolat zu mir nehme oder kann künstliche Folsäure die gleiche Wirkung hervorrufen?

Folate in Nahrungsmitteln werden im Darm durch Hydrolyse aufbereitet und gelangen als sogenannte Monoglutamate in den Blutkreislauf. Die wichtigste Form ist die Methyltetrahydrofolsäure (auch Methyltetrahydrofolat).

Folsäure dagegen wirkt als solche im Körper nicht als Vitamin. Sie muss in der Leber durch die Enzyme Dihydrofolatreduktase (DHFR) und Methylentetrahydrofolatreduktase (MTHFR) umgewandelt werden.

Die Menge des zur Verfügung stehenden DHFR ist beim Menschen jedoch begrenzt. Die gesamte vorhandene Enzymaktivität kann schon mit 200 Mikrogramm Folsäure blockiert werden. Übrig bleibt ein Anteil nicht umgewandelter Folsäure, welche sich in der Leber und damit im Organismus anreichert. Dies lässt die Vermutung zu, dass gerade die Folsäure und ein damit einhergehendes Überangebot an Monoglutamat für ein erhöhtes Demenz-Risiko verantwortlich sein kann. [10] Ein weiteres Argument für das biologische Vitamin B9 liegt in den Erbanlagen mancher Menschen begründet. So können Menschen, welchen das MTHFR fehlt, Folsäure nicht in das biologisch aktive Folat umwandeln, wodurch ein Vitamin B9-Mangel entsteht. Weiterhin führt dieser erbliche MTHFR-Polymorphismus zu einem Anstieg der Homocysteinkonzentration, welcher sich auf Nervenzellen und die venösen Gefäße toxisch auswirkt. [11]

Ist eine zusätzliche Versorgung mit Vitamin B9 notwendig, sollte bei der Auswahl auf biologische Vitamin B9-Produkte geachtet werden.

Folsäure – gut für Babys und im Alter notwendig

Folsäure ist für die Teilung und Neubildung von Zellen unverzichtbar. Ein Mangel an Folsäure begünstigt die Entstehung sogenannter Neuralrohrdefekte (Spina bifida) während der embryonalen Enwicklung. [12] Zudem ist Folsäure zuständig für den Abbau einer Reihe von Aminosäuren, wie dem Homocystein. In Deutschland sollen bis zu 10 Prozent der Menschen eine erhöhte Homocystein-Konzentration im Blut aufweisen. [9] Gleichzeitig wird berichtet, dass weite Teile, insbesondere der älteren Bevölkerung nicht ausreichend mit Folsäure versorgt sind. [13]

Vitamin B12

Vitamin B12 und Folat bilden bei der Vorbeugung und Behandlung der Alzheimer-Krankheit sowie der Demenz eine unzertrennliche Verbindung. So jedenfalls sollte es im Optimalfall aussehen.

Methylcobalamin – das aktive Vitamin B12

Beim Vitamin B12 (Cobalamin) sind verschiedene Verbindung bekannt, welche vitamin b12 tropfensich nicht nur in ihrem chemischen Aufbau, sondern auch hinsichtlich ihrer biologischen Verfügbarkeit und Speicherfähigkeit unterscheiden. [16] Methylcobalamin sowie das Adenosylcobalamin werden der Gruppe bioaktiver Formen des B12 zugeordnet. Andere künstlich erzeugte Formen, wie das Cyanocobalamin müssen erst in die beiden aktiven Varianten umgebaut werden. Methylcobalamin entspricht dabei dem Vitamin B12, wie es in vielen unserer Lebensmittel vorkommt. Vitamin B12 wird zum überwiegenden Teil von Mikroorganismen im Darm von Tieren hergestellt. Zudem wird es von der Dickdarmflora des Menschen gebildet, genügt jedoch nicht für die eigene Versorgung. [17]

Die Suche nach Vitamin B12 in der Pflanzenwelt

Ein pflanzlicher Ersatz für die Versorgung mit Vitamin B12 ist nach aktuellem Wissensstand nicht gegeben. Ein Augenmerk muss in diesem Zusammenhang auf die sogenannten Vitamin-B12-Analoga gelegt werden. Vor allem Algen stehen im Verdacht lediglich diese unwirksamen Vitamin-Analoge aufzuweisen. Doch auch bei den Algen sind es Mikroorganismen, welche für den Vitamin B12 Gehalt zuständig sind. Das in frischem Zustand noch vorhandene Methylcobalamin zersetzt sich indes beim Trocknen. Sowohl einige Methoden zum Labornachweis, sowie der menschliche Organismus kann aktives von inaktivem Vitamin B12 nicht unterscheiden. Die Folge ist, dass Vitamin B12-Analoga sich an die Bindungsstellen der Transportmoleküle bindet und dem aktiven Vitamin B12 den Platz streitig machen. [18]

Die Bedeutung des Intrinsic Factor für die Demenz

Als wesentliche Ursache für einen Mangel an Vitamin B12 wird die verminderte Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm (Resorption) aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen angenommen. Ein weiterer Aspekt besteht in einer vermehrten Einnahme bestimmter Medikamente oder einem Mangel des Intrinsic-Factors. Alle drei Gründe betreffen besonders Menschen mit zunehmendem Alter. Zehn Prozent der Teilnehmer einer geriatrischen Studie mit Demenzverdacht wiesen demzufolge einen Mangel an Vitamin B12 auf. [19]

Bevor Vitamin B12 für den Körper aktiv verfügbar ist, wird dieses an ein spezielles Transportmolekül, den Intrinsic Factor (IF) gekoppelt. Erst in dieser Formation wird es im Dünndarm zu den Rezeptoren (Bindungsstellen) transportiert, welche eigens für die Resorption des Vitamin B12 durch die Darmwand zuständig sind.

Doch die Menge dieses Intrinsic Factors ist beschränkt. So können im Verlauf einer Mahlzeit nur 1,5 bis 2 µg an das Transportmolekül gekoppelt werden. Liegt ein Mangel des IF vor, kommt es schnell zu einer Unterversorgung mit Cobalamin. [20]

Die Gründe für einen Mangel des Intrinsic Factors sind breit gefächert. Insbesondere ältere Menschen neigen zu einer Minderproduktion des IF aufgrund von Störungen der Resorption oder entzündlicher Erkrankungen des Magens. [21]

Versorgung mit Vitamin B12 durch Nahrungsergänzungsmittel

Intrinsic Factor, Malabsorbtion, Mangelernährung, Alzheimer, da kann ein Laie schnell den Überblick verlieren. Gerade weil die Ursachen vielfältig sind und das Risiko zu erkranken im Alter steigt, sollte bei einem Verdacht auf Vitamin B12 Mangel ein Arzt oder Heilpraktiker zurate gezogen werden. Eine Blutentnahme (Holo-TC-Tests) genügt, um innerhalb weniger Stunden eine Aussage hinsichtlich des Vitamin-B12-Status zu erhalten.

Vitamin B9 und B12 eine enge Beziehung

Vitamin B12 wird in der Zelle benötigt, um Folsäure in ihre aktive Form umzuwandeln. [10] [23] Zweck dieser Beziehung ist das für den Körper schädliche Homocystein abzubauen. [8] Andererseits entsteht durch diese Zweckgemeinschaft der Vitamine B9 und B12 das L-Methionin. Vorwiegend in der Leber wird dieses zu S-Adenosylmethionin (SAM) umgebaut. SAM wird mit dem Enzym Glutathion-S-Transferase (GST) weiter zu Glutathion verstoffwechselt, welches als wichtiges Antioxidans angesehen wird. Es gilt als gesichert, dass Morbus Alzheimer auch auf eine verminderte Aktivität der GST zurückzuführen ist. [24]

Vitamin B6 – das Dritte im Bunde

Auch beim Vitamin B, dem Pyridoxin handelt es sich um ein wasserlösliches Vitamin. Erst durch die Mitwirkung von Coenzymen wie dem Vitamin B6 können enzymatisch gesteuerte Stoffwechselvorgänge in Gang gesetzt werden. Insbesondere bei der Herstellung von Eiweißen (Aminosäurestoffwechsel) und bei der Bereitstellung von Neurotransmittern kommt Vitamin B6 zum Einsatz. Neurotransmitter werden zur Übermittlung von Informationen zwischen den Nervenzellen benötigt. Bei der Alzheimer-Krankheit rückt der Neurotransmitter Acetylcholin in den Mittelpunkt der Forschungsarbeiten. Auch hier spielt das SAM eine tragende Rolle, indem es an der Herstellung des Neurotransmitters Acetylcholin maßgeblich beteiligt ist. [25] Man konnte herausfinden, dass Nervenzellen, welche zur Übermittlung der Signale den Botenstoff Acetylcholin benötigen, besonders für das Erinnern, Lernen und die räumliche Orientierung verantwortlich sind. [26]

Wie nehmen wir Vitamin B6 auf?

Vitamin B6 können wir mit beinahe allen Nahrungsmitteln zu uns nehmen. Während Obst und Gemüse vorwiegend Pyridoxin enthält, nehmen wir mit vitamin b komplex hochdosierttierischer Nahrung Pyridoxal und Pyridoxamin zu uns. In ihrer biologischen Aktivität unterscheiden sich diese Formen des Vitamin B6 nicht. Allerdings kommt es durch die größere Hitzestabilität des pflanzlichen Pyridoxins zu einem geringeren Verlust an Vitamin B6 als dies bei der Erhitzung tierischer Nahrungsquellen der Fall ist. [27] Alle drei genannten Formen werden in der Leber unter anderem unter Beteiligung von Vitamin B2 aktiviert. Mit 40 bis 150mg ist der Vitamin-B6-Speicher des Organismus gut gefüllt und kann damit zwei bis sechs Wochen auskommen. Im Blut spiegelt sich ein gefüllter Speicher mit Werten von 8,7-27,2 μg/l wider [47], wobei Zufuhr von täglich 1,2 bis 1,4 mg empfohlen wird. [28]

Vitamin B6 Mangel – wie hilfreich sind Nahrungsergänzungsmittel?

Ein Mangel an Vitamin B6 wird häufig bei älteren Menschen diagnostiziert, sodass der Substitution mit Vitamin-Präparaten hier eine entscheidende Rolle zukommt. Die präventive Wirkung von Vitamin B6 bei Gefäßerkrankungen ist bereits seit vielen Jahren bekannt. Inwiefern neurologische Erkrankungen, Störungen im Lernverhalten oder Demenz allein durch die Einnahme von Vitamin B6 zu vermeiden sind, ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend begründet. Dennoch kann sich eine hoch dosierte Gabe von 50 bis 500 mg täglich vorteilhaft auswirken, was in einigen Studien beobachtet wurde. [29] Eine über längere Zeit eingenommene hohe Dosis an Pyridoxin kann andererseits zu toxischen Nebenwirkungen insbesondere an den Nervenzellen führen. Bedenkenlos erscheint die Einnahme einer Menge von täglich 25 bis 100mg. [30] [31]

Vitamine, die wahren Teamplayer gegen Alzheimer

Zur Fragestellung, welche Nährstoffe der Demenz und Morbus Alzheimer entgegenwirken, sind eine Vielzahl an Studien veröffentlicht worden. Einzelne Substanzen konnten sich dabei indes nicht hervortun. Die meisten gut aufgestellten Studien beschreiben jedoch stets das Zusammenspiel der Vitamine B6, Folsäure und B12. Einige wenige wissenschaftliche Arbeiten haben sich bislang über diese Monotherapie hinausgewagt. So scheint ein Vorbeugen oder die Linderung der Demenzsymptome neben dem Zusammenspiel der genannten B-Vitamine von weiteren Faktoren abhängig zu sein. Vieles spricht für eine Kombinationsbehandlung von Omega-3-Fettsäuren mit B-Vitaminen [32] [33] sowie dem Vitamin D. [34]

Essenzielle Fettsäuren

Fette haben für unsere Ernährung eine hohe Bedeutung. Dass Fett nicht gleich Fett bedeutet, zeigt die zunehmende Diskussion um gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren sind vorwiegend in tierischen Produkten zu finden (Butter, Fleisch) und gelten allgemein als ungesunde Fette. Während sich ungesättigte Fettsäuren sowohl in ihrem chemischen Aufbau als auch ihrem Vorkommen von diesen unterscheiden. Zu den gesunden Fettsäuren zählen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3– und Omega-6. Bevor die Bezeichnung der essenziellen Fettsäuren eingeführt wurde, waren diese als Vitamin F eingeordnet, da sie ebenso wie andere Vitamine nicht selbst vom Körper hergestellt werden können. [35]

Omega-3 oder Omega-6?

Beide Fettsäuren erfüllen für den Menschen eine Reihe entscheidender Funktionen. Sie sind ein wichtiger Lieferant und Speicher für Energie als auch für die Umwandlung und Aufnahme anderer lebenswichtiger Substanzen zuständig. Eine wichtige Rolle spielen Fettsäuren bei der Zusammensetzung unserer Zellen. Bei steigendem Anteil gesättigter, ungesunder Fettsäuren sinkt der Transport für den Zellverband wichtiger Substanzen zwischen den Zellen. Andersherum, eine ausreichend hohe Zufuhr ungesättigter Fettsäuren hilft die Lebensprozesse der Zellen aufrecht zu halten. [36] Doch für welches der beiden gesunden Fettsäuren soll man sich nun entscheiden? Wie wichtig das richtige Verhältnis zwischen den beiden ist, kann man bei der Bedeutung im Rahmen von Entzündungsprozessen erkennen. Die Omega-6-Fettsäuren wirken entzündungsfördernd, währenddessen wirkt die Omega-3-Fettsäure den Entzündungsprozessen entgegen. Da beide Fettsäuren abhängig von der Nahrungszufuhr sind, ist sowohl bei der Ernährung als auch der Supplementierung auf ein ausgewogenes Verhältnis zu achten.

Omega-3-Fettsäuren

Die Versorgungssituation mit Omega-3-Fettsäuren hat sich durch geänderte Essgewohnheiten zugunsten der Omega-6-Fettsäuren verändert. [37] Daraus resultiert in Teilen der Bevölkerung ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren. Mit der Nahrung wird die sogenannte alpha-Linolensäure aufgenommen. In der Leber sowie den weißen Blutkörperchen wird diese durch ein Enzym (delta-6-Desaturase) in die aktiven Formen Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umgewandelt. Für diesen Vorgang werden Vitamin B6 sowie weitere Mikronährstoffe benötigt. [38]

Omega-3-Fettsäuren gegen das Vergessen

Verschiedene wissenschaftliche Arbeiten konnten belegen, dass der Schwund von Hirngewebe bei Patienten mit einer guten Versorgung an Omega-3-Fettsäuren durch die Gabe von Vitamin B verlangsamt werden kann. [39] [40] Jedoch konnte Vitamin B bei niedrigen Omega-3-Fettsäure-Werten keine Wirkung erzielen. Sind die im Blut gemessenen Konzentrationen an EPA oder DHA verringert, kann dies das Risiko an Demenz zu erkranken erhöhen. [41] Zudem wurde im Gehirn von Alzheimer-Kranken ein niedriger Spiegel an Omega-3-Fettsäure nachgewiesen. [42]

Vitamin D-Mangel im Alter

Die in Pflanzen vorkommende Vitamin D-Verbindung D2 (Ergocalciferol) und das im Körper selbst hergestellte D3 (Cholecalciferol) werden über zwei Stufen in der vitamin d kapseln k2Leber in die Speicherform 25-OH-Vitamin D und von dort in der Niere weiter zum aktiven Calcitriol (1,25(OH)D3) verarbeitet. [43] Gleich mehrere Faktoren beeinflussen mit zunehmendem Alter die Synthese von aktivem Vitamin D. Zum einen lässt die Fähigkeit nach, Vitamin D3 aus Cholesterin (7-Dehydrocholesterol) und Sonnenlicht selbst herzustellen. Eine geringere Nahrungsaufnahme im Alter senkt zudem den überdies nicht hohen Anteil des mit der Nahrung aufgenommenen Vitamin D. Ein weiterer Aspekt liegt in der geringeren Speichermöglichkeit des 25-OH-Vitamin D in Muskel- und Fettgewebe, da dieses bei älteren Menschen abnimmt. Hinzukommt eine zunehmende Immobilität, welche die für die Eigenproduktion wichtige UV-Exposition einschränkt. Besonders bei älteren Frauen nach den Wechseljahren werden aufgrund der Hormonumstellung verminderte Vitamin D-Werte gemessen. [44]

Aber auch in jüngerem Alter existieren eine Reihe Faktoren, welche eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D und damit die Vorbeugung gegenüber Demenz und Morbus Alzheimer verhindern können. [45]

Zwei Aussagen hinsichtlich des Zusammenhanges zwischen der Vitamin D Versorgung und einer Demenz lassen aufhorchen. Ein höherer Vitamin-D-Spiegel ergab ein besseres Ergebnis im Demenz-Test (Mini-Mental State Examination) und, bei guter Vitamin D Versorgung konnte langfristig das Risiko für Demenz verringert werden. [46]

Wieviel Vitamin D braucht der Mensch

Die Halbwertszeit von im Fettgewebe gespeichertem Vitamin D erreicht zwei Monate und mehr. [43] Doch auch bei optimaler Vitamin-D-Synthese während der Sommermonate sollte die tägliche Vitamin-D Aufnahme während der sonnenarmen Jahreszeit mindestens 12,5 µg (500IE) zusätzlich betragen. [47] Einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge liegt die durchschnittliche Zufuhr an Vitamin D bei 4,1 bis 4,5 µg täglich. Bei älteren Menschen über 65 Jahren wird von 60 Prozent (Männer) und 70 Prozent (Frauen) die empfohlene Einnahme zu weniger als der Hälfte erreicht. [47]

Sonnenlicht oder Vitamin D Präparate?

Nur in den Monaten März bis Oktober kann sich unser Körper durch das Sonnenlicht ausreichend mit Vitamin D versorgen. Während dieser Zeit sollte nicht nur der tägliche Bedarf gedeckt, sondern auch für genügend Vorrat in den Speichern gesorgt werden. Kann dies durch die Nahrung und die Sonnenexposition nicht erreicht werden, wird die zusätzliche Einnahme durch Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. [48]

Vitamin C

Vitamin C ist das bekannteste unter den Vitaminen und steht stellvertretend für eine gesunde Ernährung und Stärkung des Immunsystems. Dieser Ruf basiert vor allem auf der Funktion als Fänger freier Radikale bei oxidativem Stress. Neueste Studien weisen vermehrt auf einen Zusammenhang von oxidativem Stress und der Entstehung von Alzheimer hin. [49]

Vitamin C kann das Gehirn schützen

Die Inaktivierung der freien Radikale wird einerseits über den enzymatischen Weg, zum Beispiel Selen oder nicht enzymatische Reaktionen, wie Vitamin C und E oder Q10 gewährleistet. Auch hier ist eine ausgewogene Versorgung entscheidend, während zu hohe Dosen im schlimmsten Fall entgegengesetzt wirken können. [50]

Im Gehirn gesunder Menschen wurde im Vergleich zu anderen Körperzellen dievitamin c ester c höchste Konzentration an Vitamin C gefunden. [51] Da dort 25 Prozent der gesamten Glukose und 18 Prozent des aufgenommenen Sauerstoffs verbraucht werden, ist im Gehirn mit erhöhtem oxidativem Stress zu rechnen. Um die Nervenzellen vor Schäden zu schützen, sind Antioxidantien von entscheidender Wichtigkeit. Gerade die Gehirnzellen reagieren sehr empfindlich auf einen Vitamin-C-Mangel. [52] Vitamin C dient dort unter anderem der Herstellung der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin. [53]

Vitamin E

Ein weiterer Kandidat, der zur Familie der Antioxidantien zählt ist das Vitamin E. Zu den wichtigsten Formen der E-Vitamine zählen das Alpha-Tocopherol sowie RRR-alpha-Tocopherol. [54] Vitamin E kommt ausschließlich in Pflanzen vor und dort überwiegend in den grünen Pflanzenanteilen. [55] In tierische Nahrungsmittel gelangt es, wenn auch in geringer Konzentration, über die Nahrungskette. Im Darm werden die Vorstufen des Vitamin E aufgespalten und über die Lymphe in die Blutbahn abgegeben. Dabei ist der Anteil des fettlöslichen Vitamin E abhängig von der Aufnahme weiterer Nahrungsfette sowie der Funktion von Galle und Pankreas.

Die Funktionsweise von Vitamin E ist ebenso wenig geklärt, wie nicht exakt bekannt ist, welche weiteren Substanzen notwendig sind, um eine optimale Wirkung zu erhalten. So scheint eine entsprechende Versorgung mit Vitamin C ebenso entscheidend, wie die Aufnahme des, als Coenzym fungierenden Q10. [56] Dass die alleinige Substitution eines Nährstoffes zur Vorbeugung der Demenz nicht genügt, zeigt die Abhängigkeit der Omega-3-Fettsäuren unter anderem vom Vitamin E. [58]

Vitamin E erleichtert den Alltag

Die Aussagen hinsichtlich der Verringerung eines Demenzrisikos bleiben meist vorsichtig zurückhaltend. Im Rahmen einer Studie konnten bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E und Vitamin C die wenigsten Alzheimerfälle im Vergleich zur Kontrollgruppe beobachtet werden. [57] Die Einnahme nur eines der beiden Vitamine brachte indes keinen vorbeugenden Effekt hinsichtlich einer späteren Alzheimer-Demenz.

Eine andere Arbeit verglich das Medikament Memantin mit der regelmäßigen Einnahme von Vitamin E. Dabei schnitt Vitamin E geringfügig besser ab. Als Indikator für den Vorteil galt jedoch nur der geringere Betreuungsaufwand der Demenzkranken. Wurde als Maßstab ein Demenz-Test (MMSE) angelegt konnte kein Unterschied festgestellt werden. [58] Auch wenn die Ergebnisse bisheriger Studien noch keinen eindeutigen Hinweis bieten, so scheint die Einnahme von Alpha-Tocopherolvon bei einer mittelgradigen Demenz zumindest eine Erleichterung bei der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben zu bringen. Unter Studienaspekten kann sogar von einer bedeutsamen Verzögerung des Krankheitsverlaufes gesprochen werden. [58]

Coenzym Q10 – ein Stoff der überall mitmischt

Coenzym Q10 gehört zu den Ubichinonen, welche der Überbegriff für verschiedene vitaminähnliche Substanzen sind. Je nach chemischer Struktur coenzym q10werden diese in Q1 bis Q10 unterteilt. Während das Q10 vorwiegend in tierischer Nahrung enthalten ist, findet sich in Vollkornprodukten eine hohe Konzentration des Q9. Für den Menschen scheint aktuell nur das Q10 von Bedeutung zu sein. [59] Wir können es selbst herstellen und es dient den Kraftwerken in unseren Zellen, den Mitochondrien als wichtiger Nährstoff. [60] So ist es nicht erstaunlich, dass in unserem Gehirn mit seinem hohen Energiebedarf auch die höchsten Konzentrationen des Coenzyms zu finden sind. [60]

Warum ist Q10 so wichtig?

Für die Synthese von Q10 wird die Aminosäure Phenylalanin sowie das bereits erwähnte SAM, beinahe der gesamte Vitamin-B-Komplex sowie Vitamin E benötigt. Tritt ein Mangel einer der Vorstufen auf, führt dies zu einer Unterversorgung mit Q10. [61]

Eine verminderte Konzentration von Q10 stellt sich weiterhin bei Krankheiten, wie der Phenylketonurie oder der Verabreichung cholesterinsenkender Medikamente (Statinen) ein.

Bei älteren Menschen lässt sich ein Q10 Mangel häufig auf eine ungenügende Zufuhr, insbesondere der B-Vitamine zurückführen. Ein Überschuss an Homocystein hat zur Folge, dass das für die Bildung des Q10 notwendige SAM nicht in ausreichender Menge gebildet wird.

Da im Gehirn der Energiebedarf sehr hoch ist, entsteht in den Nervenzellen besonders viel freier Sauerstoff, welcher sich als oxidativer Stress auf den Organismus auswirkt. Ubichinon kann diesen aufgrund seiner Eigenschaft als Radikalfänger unschädlich machen. [60]

Welche Folgen zieht ein Q10-Mangel nach sich?

Die Konzentration von Q10 sinkt natürlicherweise im Alter. So werden bei 30-Jährigen nur noch ein Drittel der Werte im Vergleich zu gesunden 20-Jährigen erreicht. Im Alter von 80 Jahren kann das Defizit sogar über 50 Prozent ansteigen. Bereits bei einer Abnahme um ein Viertel ist mit gesundheitlichen Problemen zu rechnen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Menge des Coenzyms Q10 bei Herzmuskelerkrankungen, chronischem Stress sowie degenerativen Erkrankungen des Gehirns erniedrigt ist. Ursächlich erscheinen dafür Schäden in den Kraftwerken der Zellen zu sein, welche empfindlich auf einen Q10-Mangel reagieren. [62]

Magnesium

Magnesium ist an allen energieabhängigen Reaktionen unseres Körpers beteiligt. Bekannt ist die Rolle des Magnesiums für ein gesundes Knochenwachstum und die Muskelfunktion. Dass Magnesium auch einen positiven Effekt bei Patienten mit Alzheimer-Demenz zeigen kann, wurde erst in den letzten Jahren intensiver erforscht.

Der Einfluss von Magnesium auf unser Gehirn

Magnesium stellt im Gehirn die Produktion wichtiger Neurotransmitter, wie magnesium kapseln komplexDopamin und Serotonin sicher. [63] Von Bedeutung ist zudem das Zusammenspiel der Botenstoffe Acetylcholin und Dopamin. [64]. Geht die Balance zwischen den Transmittern verloren, werden zunehmend Neuronen geschädigt. Bei einer schweren Demenz ist hiervon sogar das Limbische System betroffen, welches der Steuerung unserer Gefühle dient. [63]

Verschiedentlich wird auch der Einfluss von Magnesium auf den Blutdruck diskutiert. Die Regulierung des Blutdruckes durch Magnesium scheint auch bei Demenzkranken sinnvoll. So wirkt Magnesium auf natürliche Weise als Calciumantagonist, was die Blutgefäße erweitert und so die Nervenzellen vor frühzeitigem Absterben schützt. Daneben kann Magnesium die Ablagerungen von Plaques im Gehirn verhindern, welche als Auslöser der Alzheimer-Krankheit gelten. [65]

Selen – ein Multitalent

Selen zählt wie die Vitamine zu den lebensnotwendigen Spurenelementen. Aufgrund unterschiedlicher geografischer Gegebenheiten ist das Vorkommen in pflanzlicher Nahrung stark vom jeweiligen Anbauort abhängig. [66]

Als Bestandteil des Enzymes Glutathion‐Peroxidase kommt Selen eine besondere Bedeutung bei der Beseitigung freier Radikale zu. Es trägt somit dazu bei, die Nervenzellen im Gehirn vor oxidativem Stress zu schützen. Selen ist selenhefe selenmethioninzudem an der Immunabwehr durch die weißen Blutkörperchen (Granulozyten) beteiligt. Auf diesem Weg kann es entzündliche Reaktionen verhindern, wie sie bei der Entstehung der Beta-Amyloid (Plaques) angenommen werden. [67]

Verschiedene Studien verweisen auf einen Zusammenhang von Alzheimer und einer Belastung durch Schwermetalle, insbesondere durch Kupfer. [68] Selen scheint in Verbindung mit Vitamin E in der Lage die Giftigkeit von Schwermetallen zu verringern, indem es mit diesen eine Verbindung eingeht, welche durch die Darmwand schwer resorbiert werden kann. [69] Ob sich die bislang bei Labortieren herausgestellten Ergebnisse auf den Menschen umsetzen lassen, werden zukünftige Arbeiten zeigen müssen.

Zuviel Selen schadet dem Gehirn

Die Referenzwerte für die Zufuhr von Selen liegen im ersten Lebensjahrzehnt zwischen 10 und 30 µg täglich. Ab dem Erwachsenenalter wird ein stabiler Wert zwischen 60 und 75 µg pro Tag empfohlen [70]. Die Zufuhr und letztlich der Wert des biologisch verfügbaren Selens können aufgrund vieler Faktoren nicht genau bestimmt werden. So spielen geografische Faktoren ebenso eine Rolle, wie Krankheiten und Funktionsstörungen (Schilddrüse, Fortpflanzung). Ebenso besitzen die Vitamine E und C einen Einfluss auf die Aufnahme und Verwertung.

Es kann davon ausgegangen werden, dass ein Großteil der Bevölkerung von einer mäßigen bis starken Unterversorgung betroffen ist. [71] Bis zu einer täglichen Einnahme von 300 µg bestehen kaum Bedenken hinsichtlich einer Überdosierung. Wird über einen längeren Zeitraum eine Dosis jenseits von 800 µg pro Tag aufgenommen, kann dies zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen, wobei auch die Gedächtnisleistung betroffen sein kann. [72] [73]

Sekundäre Pflanzenstoffe– klein aber sehr wichtig

Der Großteil an Nährstoffen in unserer Nahrung besteht aus großen Bestandteilen, wie Eiweißen oder Fetten, sowie Vitaminen und Mineralstoffen, welche zu den opc traubenkernextraktMikronährstoffen zählen. Daneben nehmen wir mit den Pflanzen sogenannte Phytamine auf. Diese versorgen uns zwar nicht mit Energie, besitzen jedoch einen hohen ernährungsphysiologischen Stellenwert. Im Hinblick auf eine Verbesserung der Gedächtnisleistung bei Alzheimer und Demenz-Kranken haben vor allem pflanzliche Polyphenole das Interesse der Wissenschaftler geweckt. Polyphenole sind häufig Geschmacksstoffe (Kohlenwasserstoffverbindungen, Terpene) und Farbstoffe (Flavone), welche die Pflanzen vor Fressfeinden schützen. [74] Für den Menschen erlangen diese sekundären Pflanzenstoffe eine Bedeutung, da sie antioxidativ und entzündungshemmend wirken können.

Resveratrol – ein Glas Rotwein gegen Alzheimer

In der Tat finden sich im Rotwein Polyphenole. Als Resveratrol ist es vorwiegend in den Kernen und Schalen blauer Trauben enthalten. Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung und der Fähigkeit die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden [75] kann Resveratrol die Nervenzellen schützen und sogar die Bildung der Beta-Amyloid-Plaques verhindern. [76] Auch die wissenschaftlich nachgewiesene, entzündungshemmende Wirkung steht der Ausbildung dieser Plaques entgegen. [77]. Ein Glas Rotwein würde im Übrigen nicht genügen, um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Für eine täglich empfohlene Menge von 120 mg Resveratrol würde man schon mehrere Flaschen guten Rotweins benötigen. [78]

Quercetin

Chemisch zählt Quercetin zu den Flavonolen, welche eine Untergruppe der oben vorgestellten Polyphenole darstellen. Auf den ersten Blick ähneln sich Resveratrol und Quercetin sowohl in ihrem natürlichen Vorkommen als auch in ihrer Wirkung. Doch hat sich gezeigt, dass Quercetin auf die Wirkung des Resveratrol einen positiven Einfluss ausübt. [79] Die Aussage, auf eine ausgewogene Zufuhr aller Nährstoffe vor allem bei der Einnahme einzelner Nahrungsergänzungsmittel zu achten, wird hiermit nochmals untermauert.

OPC (Oligomere Proantho-cyanidine)

Proanthocyanidine besitzen eine besonders starke antioxidative Wirkung. Auch hier gilt, die Kombination mit anderen Mikronährstoffen erhöht die Wirksamkeit. So sind OPCs in der Lage die Funktion des Vitamin C als Radikalfänger zu verzehnfachen. Die hohe Bioverfügbarkeit der OPCs und ihre Fähigkeit die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, machen sie zu einem interessanten Kandidaten bei der Vorbeugung der Demenz. [80] Neben den bereits bekannten Wirkmechanismen als Antioxidans kann das Extrakt aus Weintrauben offensichtlich auch die Bildung der für Alzheimer typischen Plaques und TAU-Proteine hemmen. [81]

Da OPC vom menschlichen Organismus nicht selbst hergestellt werden können, müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Traubenkernextrakt kann dabei ein wichtiger Lieferant sein. Dieses wird durch Extraktion aus den Kernen blauer oder weißer Trauben gewonnen, wodurch die Konzentration von OPC maßgeblich gesteigert wird.

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Quellen

relevante Quellen
[1] Ernährung im Alter, Auf Vitaminmangel achten! 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