Ashwagandha (Schlafbeere) – Wirkung, Nebenwirkung, Anwendung und Dosierung

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Ashwagandha

Ashwagandha auch bekannt als Schlafbeere, findet seit mehr als 5000 Jahren in der indischen Heilkunst Anwendung und ist auch heute noch in Indien als offizielles Heilmittel in Indien gelistet[1]. Ashwagandha ist Sanskrit (ashwa, Pferd; gandga, riechen) und beschreibt den typischen Pferde-Geruch der Blätter. Es soll die Lebenskraft stärken, Energie und Leistungen steigern, die innere Ruhe wiederherstellen, die Angst mindern, als Aphrodisiakum wirken und die Langlebigkeit unterstützen.

Die wissenschaftliche Bezeichnung ist Withania somnifera (W. somnifera) für diesen als bis zu zwei Meter hohen, in den tropischen und subtropischen Regionen der Welt wachsenden Strauch. In Europa trägt er auch den Namen Schlafbeere, Indischer Ginseng oder Winterkirsche.  Die Pflanze gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae)[2].

Ashwagandha im Einklang mit Ayurveda und Rasayana

Bei Ayurveda denkt der Europäer eher an Wellness als an eine Heilmethode. Dabei wird übersehen, dass dies keine therapeutische (Einzel-)Maßnahme ist, sondern ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das der traditionellen Alternativmedizin zugeordnet wird. Das Wort kommt aus dem Sanskrit und würde sich am besten mit Lebensweisheit übersetzen lassen (ayus, Leben; veda, Wissen). Der ganzheitliche Anspruch entstammt der Berücksichtigung von Erfahrungswerten sowie physischer, mentaler, emotionaler und spiritueller Aspekte. Zu den zentralen Elementen des Ayurvedas zählen neben Ayurveda-Massage und -Reinigungstechniken und Yogapraktiken auch die Ernährungslehre und die Pflanzenheilkunde.

Rasayana ist eines der Techniken im Ayurveda, dass das innere Gelichgewicht zwischen Körper und Geist harmonisieren soll. Dabei kommen auch verschiedenen Heilkräuter, spezielle Lebensmittel, Diätvorschriften und bestimmte gesundheitsfördernden Verhaltensweisen zum Einsatz[12]. Im Ayurveda werden verschiedene Arten von Rasayana-Rezepten auf Pflanzenbasis erwähnt, bei denen Withania somnifera ebenfalls eine Rolle spielt[13].

Ashwagandha in der Kritik

Ashwagandha findet vielfach Verwendung in der ayurvedischen Behandlung, ist jedoch in Kritik geraten durch die Qualität einiger als Ayurveda-Medikamente angebotenen Produkte, insbesondere von Billiganbietern. Neben der mangelhaften Deklaration der Ashwagandha Bestandteile wurden toxische Verunreinigungen (Schwermetalle) gefunden[14].

Ayurvedische Arzneimittel müssen noch stärker mit modernen wissenschaftlichen Ansätzen erforscht werden. Die wissenschaftliche Validierung von ayurvedischen Arzneimitteln wird leider nicht selten durch die nicht ausreichende Qualität der Produkte behindert. Gehalt der Komponenten und deren Reinheit sowie Angabe der biologischen und physikalischen Eigenschaften sind wichtig für einen gefahrlosen Einsatz und eine optimale, in klinischen Studien reproduzierbare Wirkung und verbessern damit die Akzeptanz in der Wissenschaft. Bei dem Bezug von Ashwagandha Produkten sollte deshalb auf die Angaben des Herstellers geachtet und die Inhaltsangaben sorgfältig geprüft werden.

Inhaltsstoffe von Ashwagandha

Die Schlafbeere besitzt eine ganze Reihe an sogenannten sekundären Pflanzenstoffen. Die wichtigsten sind die Withanolide und die Withasomnine, wobei erstere häufiger in wissenschaftlichen Untersuchungen genannt werden.

Withanolide

withanolide - withaferin A
Withaferin A

Hauptgruppe der biologisch aktiven Komponenten stellen die Withanolide dar, die zu den C28-Steroidlactonen gehören. Der Gehalt in der Wurzel liegt bei etwa 2,8%. In chemische Analysen konnten mehr als 35 Abkömmlinge dieser Gruppe, auch in anderen Pflanzenteilen nachgewiesen werden[3]. Der zuerst entdeckte Vertreter der Withanolide ist das Withaferin A, für das inzwischen zahlreiche pharmakologische Aktivitäten identifiziert werden konnten[4]. Weitere Withanolide, die Withanolide A bis Y, unterscheiden sich minimal in der Struktur und deren Gehalt je nach den geografischen Bedingungen des Standortes.

Withasomnine

Darüber hinaus wurden sogenannte Withasomnine, wichtige Vertreter der Alkaloide, gefunden[5]. Withasomniferanolid, Somniferanolid und Somniwithanolid gehören zu den wichtigsten Vertretern der Ashwagandha. Natürlich vorkommende Alkaloide wurden lange Zeit als Nebenprodukt ohne speziellen Wert angesehen. Diese Sicht hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Diese beiden Substanzgruppen sind für die Gesundheit von besonders großem Interesse. Die meist bitteren Substanzen halten Fressfeinde von der Pflanze fern. Für den Menschen konnten zahlreiche Effekte nachgewiesen werden, die sie für die Nutzung als therapeutisches Mittel geeignet machen.

Andere bedeutende Inhaltsstoffe von Ashwagandha

Die frische Pflanze von W. somnifera enthält außerdem verschiedene Fettsäuren, Fettalkohole und ätherische Öle. Viele dieser Komponenten verlieren ihre Aktivität mit der Zeit[6]. Die Gruppe der Tropin-Alkaloide mit dem Tropan-Grundgerüst (beispielsweise Convolamin, Convolin, Convolidin, Convolvine) stellt eine weitere medizinisch interessante Substanzklasse der Withania somnifera Pflanze, des Ashwagandha dar[7]. Auch wenn die Withanolide und Alkaloide die wichtigsten Bestandteile sind, gibt es weitere, deren Effekte, insbesondere im Zusammenspiel von großem Interesse sind. Dazu gehören Withanoside, Flavonoide, Saponine, die antioxidativ wirkenden Polyphenole, verschiedene Aminosäuren, beispielsweise Tryptophan und Eisen[8].

Wirkungen von Ashwagandha

Die Pflanze zeigt eine Vielzahl von Wirkungen und wird deshalb schon seit einigen Tausend Jahren bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.

Als pflanzliches, natürliches Schlafmittel, als Schlaftonikum, gehört es zu den am besten untersuchten und effektivsten Therapeutika mit einer guten Verträglichkeit[9].

Ashwagandha beeinflusst den Energiestoffwechsel, das Immun- und Nervensystem sowie den Hormonstoffwechsel[10]. Zahlreiche Untersuchungen konnten die positiven Effekte bei Stress und Angstzuständen belegen.

Viele dieser Wirkungen stehen im Zusammenhang mit den antioxidativen, antientzündlichen und immunmodulatorischen Eigenschaften der Inhaltsstoffe von Ashwagandha[11].

Ashwagandha bei Schlaf, Stress, Angstzuständen: Wirkung als Adaptogen

Die meisten Zitate zur Anwendung von Ashwagandha befassen sich mit der positiven Wirkung auf die Schlafqualität und bei Stress. Und das nicht zu Unrecht, wie die Zahl der Betroffenen verdeutlicht. In einer bundesweiten Studie des Robert Koch Instituts zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) gaben acht Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer eine starke Stressbelastung an. Chronischer Stress ist häufig mit depressiver Symptomatik, einem Burnout-Syndrom oder Schlafstörungen assoziiert[15]. In der gleichen Studie wurden Daten zu Schlafstörungen erhoben: Etwa ein Drittel der Befragten beklagte Ein-und Durchschlafstörungen, ein Fünftel zusätzlich eine schlechte Schlafqualität[16]. Etwa fünf Prozent der Bewohner Deutschlands leiden an Depressionen und/oder Angstzuständen[17].

Ashwagandha kann wegen seiner adaptogenen Wirkung für diese Menschen eine Hilfe sein. Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die das Potenzial haben, den Organismus an Stress-Situationen anzupassen (englisch: to adapt; anpassen)[18]

Studien bestätigen Wirkung auf die Schlafqualität

In einer Studie, in der 60 Probanden mit Schlafstörungen oder Angstzuständen über 10 Wochen ein Withania somnifera Wurzelextrakt mit 300 Milligramm pro Tag einnahmen, wurde deren Wirksamkeit im Vergleich zu einem Placebo anhand verschiedener Schlafparameter abgeschätzt. Die Autoren stellten eine verbesserte Schlafqualität und kürzere Einschlaf-Zeiten fest und sehen deshalb einen potenziellen Nutzen für Patienten mit Schlaflosigkeit und Angstzuständen[19]. In einer weiteren Untersuchung an 125 Probanden, die 300 Milligramm eines Withania somnifera Extraktes über 90 Tage einnahmen, konnten Verbesserungen bezüglich des psychologischen Wohlbefindens, des Stressabbaus, der Konzentration und des Gedächtnisses nachgewiesen werden[20]. Zu vergleichbaren Resultaten kommt eine weitere Studie aus dem Jahre 2019[21]. Auch ältere Menschen zwischen 65 bis 80 Jahren profitieren von der Einnahme des Ashwagandha Extraktes, wie an einer Untersuchung gezeigt wurde. Die Probanden nahmen entweder ein Placebo oder eine Kapsel, die 600 Milligramm der Substanz enthielt, einmal täglich über 12 Wochen ein. Aus den Resultaten schlossen die Autoren, dass der Ashwagandha-Wurzelextrakt die Lebens- und Schlafqualität sowie die geistige Wachsamkeit verbesserte[22].

Antioxidativer und antientzündlicher Schutz

Oxidativer Stress spielt eine wichtige Rolle in Alterungsprozessen sowie in der Entstehung und dem Verlauf von verschiedenen altersbedingten Krankheiten, Entzündungen und Krebs. Freie Radikale oder sogenannte reaktive Sauerstoffspezies entstehen durch oxidativen Stress. In einer Untersuchung wurden die Fähigkeit von Extrakten aus Ashwagandha-Blättern, reaktive Sauerstoffspezies abzufangen, anhand verschiedener in-vitro-Teste analysiert[23]. In Abhängigkeit von den Lösungsmitteln, die zur Extraktion verwendet wurden, unterschieden sich die Radikalfänger-Aktivitäten, waren jedoch in allen nachweisbar.

In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass Ashwagandha oxidative Schädigungen reparieren konnte[24].

Nach einer Aufnahme von Withania somnifera über 21 Tage stiegen die Aktivitäten von radikal-abbauenden Enzymen wie Superoxid-Dismutase, der Katalase und der Glutathionperoxidase. In einer doppelblinden und placebo-kontrollierten klinischen Studie wurde der Einsatz von Withania somnifera bei entzündlichen Gelenkerkrankungen, wie Osteoarthritis, untersucht. Die Patienten setzten ihre bisherigen Medikamente ab und nahmen über drei Monate ein Ashwagandha-Präparat oder ein Placebo ein. Obwohl es keine Veränderungen in den klinischen Parametern, wie Blutsenkungsreaktion oder radiologischen Befunden gab, verringerten sich die Schmerzen in der Ashwagandha-Gruppe und die Behinderung in der Bewegung[25]. In in-vitro Modellen waren klassische Entzündungsmarker nach Behandlung mit Ashwagandha Extrakt erniedrigt[26].

Immunmodulatorische Effekte

Withania somnifera zeigte eine signifikante Modulation der Immunantwort in Tieren, wie in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen zu lesen ist[27],[28]. Nach Behandlung mit W. somnifera Wurzelextrakt stieg beispielsweise die Zahl der weißen Blutkörperchen und die Antikörperbildung war verstärkt. Beides sind Zeichen einer verstärkten Immun-Abwehr[29]. In einer Studie, bei der HIV-Patienten ein Präparat einnahmen, das auch Ashwagandha erhielt, konnte eine signifikante immunmodulatorische Aktivität und damit verbundene klinische Vorteile für diese Patienten nachgewiesen werden[30].

Ashwagandha-Tee-Zubereitung ebenfalls hilfreich

In zwei unabhängigen Untersuchungen an Freiwilligen mit immer wieder kehrenden Erkältungskrankheiten und niedriger Aktivität der sognannten natürlichen Killerzellen verbesserte sich die Situation nach dem regelmäßigen Konsum eines mit verschiedenen Kräutern der traditionellen indischen Medizin (Ayurveda) angereicherten Tees im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die normalen Tee trank[31]. Der Tee enthielt Withania somnifera und darüber hinaus Echtes Süßholz (Glycyrrhzia glabra), Ingwer (Zingiber officinale), Indisches Basilikum (Ocimum sanctum) und Grüner Kardamom (Elettaria cardamomum). Die Erhöhung der Aktivität der natürlichen Killerzellen steht im Zusammenhang mit einer verbesserten angeborenen Immunantwort auf Infektionen.

Hormonstoffwechsel

Ashwagandha hemmt die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol[32], stabilisiert den Blutstoffwechsel, stimuliert die Schilddrüsenfunktion sowie die Hormone, die zu einer Verbesserung der Potenz beim Mann und zur Linderung von Wechseljahres-Beschwerden bei der Frau führen können. Es beeinflusst die Hormone Insulin aus der Bauchspeicheldrüse, die Geschlechtshormone Testosteron beim Mann und Progesteron bei der Frau sowie das Schilddrüsenhormon Thyroxin.

Ashwagandha für Typ 2 Diabetiker

Bei einem Diabetiker vom Typ 2 wird von der Bauchspeicheldrüse Insulin bereitgestellt, das jedoch nicht ausreichend verwertet werden kann, so dass der Blutzuckerspiegel ansteigt. Ursache dafür ist eine sogenannte Insulinresistenz, bei der die Zellen schlechter auf Insulin ansprechen. Einige Studien deuten darauf hin, dass  Ashwagandha (Withania somnifera) die Situation verbessern kann, wie in einer Übersichtsarbeit herausgestellt wurde[33]. Unterstützt wurde dies durch klinische Studien, in denen neben den Blutzuckerwerten auch das Hämoglobin A1c (HbA1c), das Insulin, die Blutfette, als Risikomarker, bestimmt wurden. Dabei zeigte sich, dass Blattextrakte von W. somnifera aktiver waren als Wurzelextrakte[34].

Eine Verbesserung der Bluttfettwerte und eine Senkung des Blutzuckers konnte nach Anwendung von 3 Gramm Ashwagandha Pulver über 30 Tage bei Diabetiker vom Typ 2 gezeigt werden[35].

Ashwagandha verbessert die Schilddrüsenfunktion

Schilddrüsenunterfunktionen sind relativ häufig, können in jedem Alter auftreten, betreffen jedoch häufiger Menschen im höheren Lebensalter. Auch Diabetiker vom Typ 1 erkranken nicht selten zusätzlich an einer Schilddrüsenunterfunktion. Eine besondere Form ist die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis. In einer placebo-kontrollierten Studie wurden 50 Patienten mit diagnostizierter Schilddrüsen-Unterfunktion über acht Wochen 600 Milligramm eines Ashwagandha-Wurzelextrakt täglich verabreicht. Anhand typischer Blutparameter wurde die Wirkung bewertet.

Nach der Ashwagandha-Behandlung normalisierten sich die Serum-Schilddrüsenwerte (TSH, T3 und T4). Von den Probanden berichteten nur wenige über leichte und vorübergehende unerwünschte Wirkungen[36].

Einfluss von Ashwagandha auf das Nervensystem und Gedächtnis

In einer beträchtlichen Zahl von Studien konnten neuro-protektive Effekte von Ashwagandha bei der Behandlung von kognitiven Erkrankungen, Alzheimer und Parkinson und Depression gezeigt werden[40],[41].

Withania somnifera werden gedächtnisfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Ziel verschiedener Studien war es deshalb, herauszufinden, ob sich kognitiven und psychomotorischen Wirkungen von Withania somnifera-Extrakt bei gesunden menschlichen Teilnehmern finden lassen. Publiziert wurden die Auswirkungen von Ashwagandha (Withania somnifera) in verschiedenen Dosen (400 und 225 Milligramm pro Tag; Placebogruppe) für 30 Tage bei gesunden Erwachsenen mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren. Über sogenannte ZNS-Vitalzeichen wurden die positiven Einflüsse bezüglich der kognitiven Flexibilität, des visuellen Gedächtnisses, der Reaktionszeit und der psychomotorischen Geschwindigkeit erfasst[42].

Verbesserung der kognitiven Leistung

In einer weiteren Studie wurden Männern über 14 Tage zweimal täglich 250 Milligramm eines wässrigen Trockenextrakts aus Wurzeln und Blättern von Withania somnifera in Kapselform, verabreicht und nach einer Pause die Behandlung über weitere 14 Tage wiederholt. Über verschiedene computergestützte psychometrische Tests wurden signifikante Verbesserungen der Reaktionszeiten gefunden, die darauf hindeuten, dass sich mit Extrakten aus Withania somnifera die kognitiven Leistungen verbessern lassen. Damit könnten sie ein wertvolles Hilfsmittel in der Behandlung von Krankheiten mit kognitiven Beeinträchtigungen sein[43].

Einfluss auf die Sexualhormone

Ashwagandha (Withania somnifera) wird häufig zur Förderung der jugendlichen Vitalität, zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit, aber auch Steigerung der Muskelkraft und Ausdauer eingesetzt. Dabei spielt das männliche Sexualhormon Testosteron eine wichtige Rolle. Bei übergewichtigen Männern im Alter von 40 bis 70 Jahren wurden nach acht Wochen Anwendung eines Ashwagandha-Extraktes (mit 21 mg Withanolid-Glykosid pro Tag) im Vergleich zu einer Kontrollgruppe Verbesserungen bezüglich der Müdigkeit, Vitalität sowie sexuellem und allgemeinem Wohlbefinden festgestellt. Diese Ergebnisse wurden anhand eines Stimmungsprofils, eines speziellen Fragebogens, ermittelt. Außerdem wurde ein Anstieg von Testosteron erzielt[37].

Die Behandlung männlicher Unfruchtbarkeit infolge eines hormonellen Ungleichgewichts, von Infektionen oder stress-assoziierten Problemen war das Ziel einer Studie, an der sich 75 Männer beteiligten. Dabei wurden nach Gabe von Withania somnifera-Wurzel positive Effekte auf das Spermaprofil, die oxidativen Biomarker und die reproduktiven Hormonspiegel bei den unfruchtbaren Männern und damit auf die Spermienqualität nachgewiesen[38]. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine andere Studie aus dem Jahr 2018[39].

Ashwagandha für Herz-und Lungenfunktion sowie Muskelaufbau

Kraftsportler schätzen die Möglichkeit, durch Ashwagandha die Herz- und Lungenfunktion zu verbessern, den Muskelaufbau zu stimulieren und den Anteil des Körperfetts zu reduzieren. Dazu trägt der Effekt auf die Testosteron-Ausschüttung bei, aber auch eine Erhöhung der Sauerstoffaufnahme, die für eine Steigerung der Muskeleffektivität im Training sorgt. Diese Effekte werden durch eine Studie gestützt, bei der 50 gesunde Erwachsene im Alter zwischen 20 und 45 Jahren und einem normalen Body-Maß-Index (BMI) 12 Wochen lang zweimal täglich 300 mg Ashwagandha oder ein Placebo erhielten. Bewertet wurde der Sauerstoffverbrauch bei höchster physischer Leistung in einem Ausdauertest (20-minütigen Shuttle-Run-Test), der als Ausgangswert, nach acht und zwölf Wochen durchgeführt wurde.

Die Studie zeigt, dass Ashwagandha die sogenannte kardiorespiratorische Belastbarkeit bei gesunden, sportlichen Erwachsenen steigert[44].

Unterstützung bei der Krebsbehandlung?

Ashwagandha ist reich an chemischen Stoffen, die für die Vorbeugung und Behandlung von Krebs nützlich sein könnten. Die krebshemmende Wirkung von W. somnifera wird im Allgemeinen auf steroidale Lactone, die Withanolide zurückgeführt, wobei Withaferin A am aktivsten gegen Krebs zu sein scheint[45]. Bisher wurden die Erkenntnisse aus Tier- und in-vitro-Versuchen gewonnen. Ashwagandha kann die kontrollierte, durch verschiedene Signalwege geregelte Selbsttötung (Apoptose) der Krebszellen einleiten[46] und deren Wachstum hemmen, wie beispielsweise beim hormon-rezeptor- positiven Brustkrebs diskutiert wurde[47].

Wie kann ich es anwenden? – Dosierung von Ashwagandha

Die empfohlenen Einnahmemengen richten sich nach der Herstellung, Reinheit und der Applikationsform der Präparate. Berücksichtigt werden muss darüber hinaus die Stabilität der Inhaltsstoffe. Bei höheren Temperaturen (30°C) und hoher Luftfeuchtigkeit werden Withaferin A und Withanolid A rasch abgebaut[48]. Erhältlich sind pflanzliche Zubereitungen als getrocknete und gemahlene Pflanzenbestandteile oder getrocknete Wurzeln oder Extrakte in Form von Tabletten und Kapseln oder als alkoholische Tinktur sowie in Tees, wobei die Menge an Withanoliden das Maß für die Dosierung darstellt.

Withanolidgehalt entscheidend

Je nach gewünschter Wirkung unterscheiden sich die Dosierungen. Als Anti-Stress-Mittel wird zweimal 250 bis 300 Milligramm der getrockneten Wurzel angegeben[49]. Dabei wird angenommen, dass die Wurzeln etwa 1,3 % Withanolide enthalten[50]. Auch in weiteren Studien wurden meist 250 mg bis 1000 mg Ashwagandha-Extrakt genutzt. Wichtig ist es jedoch bei der Dosierung auf den Gehalt an Withanoliden zu achten! Je höher der Gehalt in einem Produkt ist umso weniger benötigt man. Empfehlenswert ist es, mit einer niedrigeren Tagesdosis zu starten (zwischen 200 und 500 Milligramm Ashwagandha-Extrakt) und wenn diese gut vertragen wird, alle drei bis fünf Tage zu steigern.

Neben- und Wechselwirkungen von Ashwagandha

Detaillierte Studien zu Neben – und Wechselwirkungen von Ashwagandha sind äußerst rar. Die Autoren Teuscher und Lindequist kommen zu dem Schluss: „Vergiftungen des Menschen durch Withania-Arten sind uns nicht bekannt[52].

Viele Studien zu gezielten Wirkungen enthalten Empfehlungen zu den Dosierungen und Aussagen zur Sicherheit der Anwendung. In nahezu allen Studien wird auf die sichere Anwendung und das Ausbleiben von Nebenreaktionen hingewiesen. Schwierig ist es in oft, die genaue Charakterisierung der Produkte herauszufinden.

Mögliche Hautirritationen bei Überdosierung oder unreinem Produkt

Zu den am häufigsten beschrieben Nebeneffekten scheinen Hautirritationen – und -läsionen zu gehören, die bei Herabsetzen der Dosierung ausbleiben können. Beschrieben wurde der Fall eines jungen Mannes, der zur Steigerung der Libido hohe Dosen zu sich genommen hatte. Sie führten zu einer juckenden Verfärbung des Penis, die medikamentös behandelt wurde[53]. Eine andere Studie bezifferte die Hauteffekte mit weniger als fünf Prozent, vorwiegend in Form von Rötungen der Haut an nicht näher bezeichneten Stellen[54].

Keine nennenswerten Nebenwirkungen in Studien

In einer Untersuchung aus dem Jahre 2000 wurde an 19 Patienten qualitative und quantitative unerwünschte Effekte erfasst[55]. Es wurden täglich 250 bis 2500 Milligramm als Extrakt täglich und in einer Vergleichsgruppe Placebo eingenommen. Zwischen den Gruppen gab es keine signifikanten Unterschiede bezüglich der Nebenwirkungen. Es traten Einzelfälle von Benommenheit, schwerem Kopf oder verminderter Schlaf ohne statistische Relevanz auf.

In einer Studie wurden die dosisabhängige Verträglichkeit, Sicherheit und Aktivität der beschriebenen W. somnifera-Formulierung bei gesunden Personen untersucht[56]. Die Probanden erhielten steigende Dosen: jeweils für 10 Tage eine Tagesdosis von 750, 1000 und 1250 Milligramm als Extrakt in Kapseln. Alle Probanden haben alle Dosierungen ohne unerwünschte Ereignisse vertragen.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Bezüglich der Wechselwirkungen sollte man bei Einsatz bei Diabetes Typ2, kardiologischen Erkrankungen oder anderen medikamentös behandelten Beschwerden immer den behandelnden Arzt befragen. Die im Einzelfall positiven Effekte können in Verbindung mit einer bereits laufenden Therapie zum Problem werden. Der inhaltsstoff Withaferin A zeigt strukturelle Ähnlichkeiten zu Digoxin[58]. Neben analytischen Problemen bei der Unterscheidung beider Substanzen, kann ein Einfluss auf die Therapie mit Herzglucosiden nicht ausgeschlossen werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) konstatiert, dass bei den bisher durchgeführten Studien beim Menschen mit Zubereitungen aus der Ashwagandha Wurzel kein Anhaltspunkt für unerwünschte Wirkungen gefunden wurden[59]. Aber meiden Sie Präparate unklarer Herkunft und Deklaration: Hier droht Gefahr durch Verunreinigungen.

Keine Einnahme in der Schwangerschaft und bei Kindern

Wegen fehlender Daten zur Sicherheit bei Schwangeren und dem traditionellen Einsatz als Abortivum rät die WHO von der Einnahme in dieser Zeit und während der Stillperiode ab49. Außerdem sollten nicht gleichzeitig Barbiturate eingenommen werden, weil deren Effekte durch Ashwagandha stärker werden könnten.

Nachdem Kinder ein nicht näher charakterisiertes Withania somnifera Pulver eingenommen hatten, erhöhte sich deren Hämoglobinwerte, was für Beeinflussung des Eisenstoffwechsels spricht[57]. Da es kaum Daten zur Wirkung bei Kindern gibt, rät die WHO von der Anwendung bei Kindern ab49.

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Quellen

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