Inhaltsverzeichnis

Was ist Krill?
Was ist Krilloel?
Der Unterschied zwischen Krillöl und Fischöl
Wirkungen von Krillöl
Der Einfluss von Krillöl auf die Blutfettwerte

Krillöl kann das das Herz unterstützen, insbesondere nach einem Infarkt
Krillöl bei entzündlichen Gelenkerkankungen (Arthritis)
Krillöl beim prämenstruellen Syndrom
Krillöl für das Gehirn
Krillöl und seine Nebenwirkungen
Krillöl Dosierung
Anwendung von Krillöl bei Kindern
Krillöl in der Schwangerschaft und Stillzeit

Was ist Krill?

Mit diesem Begriff werden die in riesigen Schwärmen im Meer auftretenden kleinen Krebstiere bezeichnet, die Robben, Fischen und verschiedenen Wasservögeln als Nahrung dienen. Aus der Nähe betrachtet, ähneln diese kleinen Krebstierchen den Garnelen. In 1000 Liter Meerwasser tummeln sich etwa 30 Tausend dieser Lebewesen, die bis zu sechs Jahre alt werden können, sollten sie nicht vorher vertilgt oder gefangen werden. Hinter diesen Krebstieren verbergen sich mehr als 80 Arten, von denen die bekanntesten der Antarktische Krill (lateinisch: Euphausia superba) und der sogenannte Eiskrill (lateinisch: Euphausia crystallorophias) sind.

Der Antarktische Krill wurde um 1850 erstmals bestimmt(1) Er ist etwas größer als der Eiskrill: er überragt ihn mit einer Größe von sechs Zentimetern um zwei Zentimeter. Als Nahrung dienen Algen, noch kleinere Krebse (Flohkrebse, Ruderfußkrebse), Plankton, aber auch Artgenossen (Kannibalismus). Namengebend ist sein überwiegendes Vorkommen im südlichen Ozean im antarktischen Raum. Weitere Vorkommen sind vor Chile, dem Golf von Kaliforniern, den Falklandinseln, Barentssee, Grönland, Island und Peru. Dort halten sie sich in einer Meerestiefe von bis zu 4000 Metern auf, wo die Temperaturen nur noch knapp über dem Nullpunkt liegen. Die Wale schätzen diesen Eiweißlieferanten, den sie in überwältigenden Mengen, wenn sie, das Maul geöffnet, durch die Schwärme schwimmen, vertilgen.

Walfänger aus Norwegen prägten den Ausdruck Krill für die kleinen Krebse, die sie in den Mägen der gefangenen Blauwale fanden(2). In der Fischerei-Industrie als Futtermittel in der Fischzucht eingesetzt, findet er in der Kosmetik- und Pharma-Industrie sowie in der Alternativmedizin als Krillöl Verwendung.

Was ist Krillöl?

Der Krill überlebt in der eiskalten Tiefe des Meeres wegen seines extrem hohen Gehalts an langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, auch als PUFA bezeichnet (aus dem Englischen: Polyunsaturated fatty acids). Sie sind über Phospholipide (deren Gehalt etwa 40 Prozent beträgt) an der Zellmembran gebunden. Auf diese Weise sorgen sie für eine optimale Fluidität der Zellmembran und damit für Stabilität auch bei sehr niedrigen Temperaturen. Mit dem außergewöhnlich hohen Gehalt von etwa 30 Prozent an mehrfach ungesättigten Fettsäuren stellen sie eine wertvolle Quelle für den Menschen dar. Zu den enthaltenen Omega 3 Fettsäuren gehören Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Besonderheit der Omega 3 Fettsäuren ist, dass der Körper die meisten von ihnen nicht selbst herstellen kann. Das heißt, sie sind essenziell und müssen über die Nahrung zugeführt werden. In zahlreichen Studien konnten gerinnungs- und entzündungshemmende Effekte der Omega 3 Fettsäuren nachgewiesen werden(3). Außerdem wurden Verbesserungen im Herz- und Kreislaufsystem, im Fettstoffwechsel und bei arteriosklerotischen Veränderungen festgestellt, die in Verbindung mit dem Gehalt an Omega 3 Fettsäuren und Astaxanthin stehen(4).

Astaxanthin hat außergewöhnliche Fähigkeiten als Antioxidans. Dieser Stoff gehört in die Gruppe der Carotinoide. Besonderheit dieses Vertreters ist, dass er die Blut-Hirn-Schranke passieren kann. Damit schützt Astaxanthin direkt vor Ort, im zentralen Nervensystem, vor der schädlichen Wirkung freier Radikale. Bezüglich der Leistungsfähigkeit als Antioxidans wurde ermittelt, dass es weitaus wirksamer ist als die Vitamine C und E. In Experimenten zeigte Astaxanthin eine um den Faktor 20 höhere Wirkung im Vergleich zu Vitamin E, im Vergleich zu Vitamin C betrug der Faktor 50(5).

Ein weiterer wertvoller Nährstoff ist Cholin. Es ist an verschiedenen Stoffwechselwegen beteiligt. Am bekanntesten ist es als wichtiger Baustein des Neurotransmitters Acetylcholin, das an verschiedenen Signalübertragungsprozessen im Gehirn (beispielsweise Gedächtnis, Stimmungen, Verhalten betreffend) beteiligt ist. Des Weiteren hat es einen positiven Einfluss auf den Homocystein-Status und sorgt für eine Verbesserung bei Lebererkrankungen und Atemnot(6).

Der Unterschied zwischen Krillöl und Fischöl

Krillöl und Fischöl, das aus Heringen, Makrelen, Lachs und Sardinen gewonnen wird, sind besonders reich an Omega 3 Fettsäuren. Im Unterschied zu Fischöl weist Krillöl eine Besonderheit auf: Die Omega 3 Fettsäuren sind bei dem Antarktischen Krill an Phospholipide gebunden und werden deshalb besser absorbiert und im Gehirn abgegeben. In Tierexperimenten konnte gezeigt werden, dass dadurch der Gehalt an DHA im Gehirn stärker erhöht werden kann(7). Wegen seiner speziellen Zusammensetzung vermischt sich Krillöl besser mit Wasser und verteilt sich als Suspension optimal im Körper. Die Inhaltsstoffe werden rascher für den Organismus verfügbar. Das ist ein Vorteil gegenüber den an Methylester- oder Triglycerid gebundenen Analoga in Fischöl(8). Das bessere Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren spricht ebenfalls für Krillöl(9). Ein weiterer Vorteil resultiert aus dem enthaltenen Antioxidans Astaxanthin, einem Carotinoid und rotem Farbpigment, das für die Farbe in den Krebstieren sorgt und die schädliche Oxidation der Omega 3 Fettsäuren verhindert. Astaxanthin ist in der Fischindustrie als Futtermittel zugelassen. In der Aquakultur aufgezogene, natürlicherweise weißfleischige Fische werden so rotfleischig, wie etwa die Lachsforelle. Der Gehalt an Astaxanthin beträgt allerdings weniger als ein Milligramm pro einhundert Gramm Fisch und liegt deutlich unter den in Krillöl Kapseln enthaltenen Mengen von vier bis 12 Milligramm. Schließlich ist es haltbarer und weniger durch giftige Nebenprodukte (Schwermetalle) belastet(10). Hingegen steigen die Werte für Umweltgifte, die auch die Fische belasten, weltweit an. Weshalb es wichtig ist, auf Schadtstoffgeprüfte Fischöl und Krillölkapseln zurückzugreifen.

Krilloel ist reich an den gesunden Omega 3 Fettsäuren, DHA und EPA. Studien unter anderem an Tieren, konnten belegen das durch die Einnahme von Krilloelkapseln sich die Bluttfettwerte verbesserten. Auch wurde beobachtet, dass durch die gabe von Krilloel beschwerden bei Arthritis gemindert werden konnten.

Wirkungen von Krillöl

Ein optimales Gleichgewicht der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist entscheidend für die Stabilisierung der Zellmembran und der Hormon-Regulation. Die zwei Hauptvertreter Omega 3 und die Omega 6 Fettsäuren unterscheiden sich in ihren Wirkungen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beiden sorgt für einen gesunden Stoffwechsel. In der wohlhabenden Gesellschaft verändern sich die Nahrungsgewohnheiten und der Anteil an tierischen Produkten (Fleisch und Fett) nimmt immer stärker zu. Damit werden weitaus mehr Omega 6 Fettsäuren konsumiert, als gesund sind. Um dies zu korrigieren, sollte der Anteil tierischer Produkte in der Ernährung reduziert und der Anteil der Omega 3 Fettsäuren durch Nahrungsergänzung erhöht werden.

Krillöl kann Blutfettwerte verbessern

Studien haben gezeigt, dass sich bei einer vermehrten Aufnahme von EPA und DHA aus Krillöl deren Gehalt in verschiedenen Geweben und zirkulierenden Fetten erhöht. Gleichzeitig sinkt der entzündungsfördernde Anteil der Omega 6 Fettsäuren. In Untersuchungen beim Menschen wurden in Abhängigkeit vom BMI Mengen von ein bis drei Gramm pro Tag über neun Wochen verabreicht und Gesamtcholesterin, Blutzucker, Triglyceride, LDL und HDL im Blut bestimmt. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich durch die Einnahme von EPA und DHA die Triglyceride und Fettanteile, die mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen und Arteriosklerose assoziiert werden, senken ließen(11). Der HDL Spiegel konnte im Gegensatz dazu erhöht werden. Dieser Anteil des Cholesterins gilt als „gutes“ Cholesterin, weil er überschüssiges, „schlechtes“ Cholesterin zur Leber, dem Abbauort, transportiert. Gleichzeitig zeigte die Studie eine größere Wirksamkeit im Vergleich zu Fischöl.

Krillöl kann das das Herz unterstützen, insbesondere nach einem Infarkt

Ein ausgewogenes Verhältnis der ungesättigten Fettsäuren beugt Herz-und Kreislauferkrankungen vor. Im Zusammenspiel mit Astaxanthin schützen es Herz- und Blutgefäße. Nach einem Herzinfarkt ist es besonders wichtig, so rasch wie möglich für Erholung des geschädigten Herzens zu sorgen. Außerdem gilt es, das gesunde Gewebe vor den Komplikationen zu schützen, die durch den Umbau drohen, durch den die ausgefallene Herzleistung kompensiert werden muss. Hierbei spielt ein hoher Omega 3 Anteil im Herzmuskelgewebe eine bedeutende Rolle. Herzinfarkt-Patienten, die mit Hilfe von Krillöl dem Herzmuskelgewebe Omega 3 Fettsäuren zusätzlich bereitstellten, erholten sich schneller und hatten insgesamt eine bessere Prognose(12).

Krillöl bei entzündlichen Gelenkerkankungen (Arthritis)

Arthritis gehört zu den chronischen Gelenkerkrankungen. Die Betroffenen klagen über Schmerzen in verschiedenen Gelenken (Hände, Knie, Hüfte), Schwellungen und Morgensteifigkeit. In einer Studie wurde untersucht, ob Besserungen durch Krillöl zu erzielen sind(13). In einer Doppelblindstudie wurde die Wirkung auf klassischen Entzündungsparameter im Blut (CRP) sowie auf Symptome wie Schmerzempfinden und Morgensteifigkeit untersucht. Bereits nach sieben Tagen sank der CRP Wert im Blut um 19 Prozent, nach 30 Behandlungstagen um etwa 30 Prozent, während sie in der Placebo-Gruppe deutlich anstiegen. Gleichzeitig verbesserten sich die Schmerzen und die Steifigkeit und die funktionellen Einschränkungen wurden geringer. Die Untersucher schlussfolgerten, dass mit einer Tagesdosis von 300 Milligramm eine signifikante Entzündungshemmung eintritt und die arthritischen Symptome nach sieben bis 14 Tagen reduziert werden könnten.

Krillöl beim prämenstruellen Syndrom

Es gibt zahlreiche Frauen, die unter starken Beschwerden im Zusammenhang mit der Regelblutung leiden. Diese Beschwerden werden als Krankheitsbild eingestuft und ärztlich behandelt. Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) ist gekennzeichnet durch mehrere und gleichzeitig auftretende Symptome, wie plötzliches Gefühl der Traurigkeit, verstärkte Reizbarkeit, Angstgefühle, Anspannung, weniger Interesse an Hobbys und Freunden, Antriebsarmut und Energiemangel, rasche Ermüdung, Konzentrationsschwierigkeiten, Heißhungerattacken mit Gewichtszunahme, Schlaflosigkeit, körperliche Symptome wie Spannungsgefühl in der Brust, Kopfschmerzen, Gelenk- oder Muskelschmerzen oder Blähungen. In einer Untersuchung wurden 70 Frauen mit einem Prämenstruellen Syndrom oder starken Regelschmerzen über 45 Tage oder drei Monate mit zwei Gramm Krillöl oder zwei Gramm Fischöl behandelt. Diese Mengen entsprachen jeweils einem Gehalt von 600 Milligramm EPA und DHA(14). Die Ergebnisse zeigten deutliche Verbesserungen bei der Gruppe, die Krillöl einnahm. Ausgewertet wurde ein standardisierter Fragebogen, der eine Einschätzung der PMS Beschwerden erlaubte. Bei Frauen mit starken Schmerzen während der Regelblutungen und PMS konnte Krillöl die Beschwerden deutlich reduzieren. Dabei war es deutlich effektiver als Omega 3 aus Fischölen.

Krillöl für das Gehirn

Die Omega 3 Fettsäuren des Krillöls üben ihre Funktion über die Zellmembran aus, in denen sie über Phospholipid-Moleküle verankert sind. DHA wird eine besondere Bedeutung in der Gehirnentwicklung kurz vor und nach der Geburt zugeschrieben, EPA auf die Stimmung und die kognitiven Eigenschaften. Beide sind an der Produktion neuroprotektiver Metaboliten beteiligt. In einigen Arbeiten konnte nachgewiesen werden, dass die Kombination von Omega 3 Fettsäuren und dem Antioxidans Astaxanthin als besonders wertvoll bei degenerativen Erkrankungen mit oxidativem Stress waren(15). Eine andere Publikation dehnt die positiven Effekte auf akute Verletzungen wie traumatische Ereignisse oder Schlaganfall sowie neurologische Erkrankungen (beispielsweise Alzheimer- und Parkinson-Krankheit) aus(16). Die Gegenwart von Phospholipiden im Krillöl verstärkt die positiven Effekte im Gehirn. Weitere Untersuchungen zeigen positive Resultate bei Erkrankungen mit Beeinträchtigungen, die kognitiven Fähigkeiten, Stimmungen und Aufmerksamkeitsdefizite betreffen(17).

Krillöl und seine Nebenwirkungen

Für die Einnahme von Krillöl sind keine Nebenwirkungen bekannt. In verschiedenen Studien wurden bis zu fünf Gramm pro Tag angewendet und keine Unterschiede bezüglich der Verträglichkeit im Vergleich zur Placebogruppe festgestellt. Anders als bei Fischöl Kapseln kommt es nicht zu einem lästigen Aufstoßen mit unerwünschtem Fischgeschmack. Nicht geeignet sind die Präparate jedoch für Allergiker mit Unverträglichkeiten gegenüber Krustentieren. Das Allergen ist vorrangig im Tropomysin lokalisiert(18). Mit dem Entfernen jeglicher Proteine während des Herstellungsprozesses, sinkt auch der Anteil der Allergene. Die leicht blutverdünnende Wirkung von Krillöl kann für Patienten, die Antikoagulantien (blutverdünnende Medikamente) einnehmen, Probleme bereiten. Sie müssen die zusätzliche Anwendung von Krillöl mit ihrem Arzt abstimmen.

Die Dosierung von Krilloel ist sehr individuell zu betrachten. Je nach Gesundheitszustand, Essgewohnheiten und Körpergewicht kann die Einnahme von 1-3 Gramm schwanken oder noch höher angesetzt werden. Bei Medikamenteneinnahme (Blutverdünnern) ist die Absprache mit einem Arzt notwendig.

Krillöl Dosierung

Die Dosierung hängt stark von der Qualität des Präparates und von der Menge der Inhaltsstoffe pro Kapsel ab. In der Regel wird mit einer größeren Menge begonnen und später reduziert. Die Wirkung auf den Spiegel der polyungesättigten Fettsäuren setzt sehr rasch ein. Allerdings können mehrere Monate vergehen, bis sich die Beschwerden, beispielsweise bei PMS oder Fettstoffwechselstörungen, bessern. Die meisten Studien legen eine Menge von einem Gramm pro Tag zugrunde, in seltenen Fällen sogar bis zu drei Gramm. Viele Präparate enthalten pro Kapsel 500 Milligramm, so dass mit zwei Kapseln pro Tag in den ersten zwei Wochen gestartet und ab der dritten Woche auf die Hälfte, also eine Kapsel, eingestellt wird. Bei höherem Körper- oder Übergewicht sollte die Tagesmenge auf zwei bis drei Gramm erhöht werden. Sinnvoll könnte die Bestimmung des Omega 3 Indexes im Blut sein, um die optimale Dosis zu ermitteln.

Anwendung von Krillöl bei Kindern

Die geeignete Dosis von Krillöl für Kinder hängt von dem Körpergewicht ab. Erste Untersuchungen sprechen für eine positive Wirkung, die den enthaltenen Mengen an EPA zugeschrieben wird. Kinder mit ADHS wie auch mit beginnender Leberverfettung infolge von Übergewicht profitieren von einem ausgeglichenen Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 Fettsäuren(19) . In einer Studie, die an einer australischen Universität durchgeführt wurde (Adelaide Studie), beobachteten die Wissenschaftler bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), die 30 Wochen Omega 3 Präparate zu sich nahmen eine gesteigerte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit sowie einer geringere Hyperaktivität als in der Vergleichsgruppe(20). Die Mengen an EPA waren dabei vergleichbar mit denen in Krillöl. In einer englischen Studie mit 117 Grundschul-Kindern im Alter von fünf bis 12 Jahren wurde nach 6 Monaten Verbesserungen in der Rechtschreibung und in den Lesefertigkeiten nachgewiesen(21).

Krillöl in der Schwangerschaft und Stillzeit

Für die gesunde Entwicklung des Kindes, insbesondere des Gehirns und der Sehfunktion, spielt die Versorgung mit DHA eine wichtige Rolle. Bei einer Tagesdosis von 200 mg DHA steht eine ausreichende Menge zur Verfügung. Schwangeren Frauen empfiehlt das Bundesernährungsministerium aus diesem Grund, ausreichend Fisch zu essen(22). Da die Belastung von Fischen mit Schwermetallen stetig wächst, sollten Schwangere Hochseefische meiden. Es wird empfohlen, auf Supplemente marinen Ursprungs zurückzugreifen. Eine neuere Studie deckte den Zusammenhang zwischen DHA und dem Eisenstoffwechsel auf. Nehmen Schwangere DHA, verringert sich das Risiko eines Eisenmangels bei ihrem Baby. Damit reduzieren sich die Komplikationen wie geringes Geburtsgewicht und eine verzögerte Entwicklung(23).

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Quellen

(1) https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/8826_Euphausia_superba.htm

(2) Stephan Thiemonds: Querweltein Unterwegs: Seemannsgarn oder Sabotage in der Antarktis. Iatros, Potsdam 2011

(3) Breslow J. n-3 fatty acids and cardiovascular disease. Am J Clin Nutr 2006;83:1477S-1482S.

(4) Calzolari I, Fumagalli S, Marchionni N, Di Bari M. Polyunsaturated fatty acids and cardiovascular disease. Curr Pharm Des 2009;15:4094-4102.

(5) Bagchi D, Garg A, Krohn RL, Bagchi M, Tran MX, Stohs SJ. Oxygen free radical scavenging abilities of vitamins C and E, and a grape seed proanthocyanidin extract in vitro. Res Commun Mol Pathol Pharmacol. 1997 Feb;95(2):179-89.

(6) No authors listed, Phosphatidylcholine. Altern Med Rev 2002;7:150-154.

(7) Wijendran V, Huang MC, Diau GY, et al. Efficacy of dietary arachidonic acid provided as triglyceride or phospholipid as substrates for brain arachidonic acid accretion in baboon neonates. Pediatr Res 2002;51:265-272.

(8) Goustard-Langelier B, Guesnet P, Durand G, et al. n-3 and n-6 fatty acid enrichment by dietary fish oil and phospholipid sources in brain cortical areas and nonneural tissues of formula-fed piglets. Lipids 1999;34:5-16.

(9) Ulven SM, Kirkhus B, Lamglait A, Basu S, Elind E, Haider T, Berge K, Vik H, Pedersen JI. Metabolic effects of krill oil are essentially similar to those of fish oil but at lower dose of EPA and DHA, in healthy volunteers. Lipids. 2011Jan;46(1):37-46.

(10) http://www.orthoknowledge.eu/wp-content/uploads/2017/01/Complementair-Krill_CS.pdf

(11) Bunea R, El Farrah K, Deutsch L. Evaluation of the effects of Neptune Krill Oil on the clinical course of hyperlipidemia. Altern Med Rev. 2004 Dec;9(4):420-8

(12) Heydari B, Abdullah S, Pottala JV, Shah R, Abbasi S, Mandry D, Francis SA, Lumish H, Ghoshhajra BB, Hoffmann U, Appelbaum E, Feng JH, Blankstein R, Steigner M, McConnell JP, Harris W, Antman EM, Jerosch-Herold M, Kwong RY. Effect of Omega-3 Acid Ethyl Esters on Left Ventricular Remodeling After Acute Myocardial Infarction: The OMEGA-REMODEL Randomized Clinical Trial. Circulation. 2016 Aug

(13) Deutsch L. Evaluation of the effect of Neptune Krill Oil on chronic inflammation and arthritic symptoms. J Am Coll Nutr 2007:26:39-48.

(14) Sampalis F, Bunea R, Pelland MF, et al. Evaluation of the effects of Neptune Krill Oil on the management of premenstrual syndrome and dysmenorrhea. Altern Med Rev 2003;8:171-179.

(15) Barros MP, Poppe SC, Bondan EF. Neuroprotective properties of the marine carotenoid astaxanthin and mega-3 fatty acids, and perspectives for the natural combination of both in krill oil. Nutrients. 2014 Mar 24;6(3):1293-317

(16) Wu H, Niu H, Shao A, Wu C, Dixon BJ, Zhang J, Yang S, Wang Y. Astaxanthin as a Potential Neuroprotective Agent for Neurological Diseases. Mar Drugs. 2015 Sep 11;13(9):5750-66.

(17) Kidd PM. Omega-3 DHA and EPA for cognition, behavior, and mood: clinical findings and structural-functional synergies with cell membrane phospholipids. Altern Med Rev. 2007 Sep;12(3):207-27.

(18) Nakano S, Yoshinuma T, Yamada T. Reactivity of shrimp allergy-related IgE antibodies to krill tropomyosin. Int Arch Allergy Immunol. 2008;145(3):175-81.

(19) Nobili V, Alisi A, Musso G, Scorletti E, Calder PC, Byrne CD. Omega-3 fatty acids: Mechanisms of benefit and therapeutic effects in pediatric and adult NAFLD. Crit Rev Clin Lab Sci. 2016;53(2):106-20

(20) Sinn N, Bryan J. Effect of supplementation with polyunsaturated fatty acids and micronutrients on learning and behavior problems associated with child ADHD. J Dev Behav Pediatr. 2007 Apr;28(2):82-91.

(21) Richardson AJ, Montgomery P. The Oxford-Durham study: a randomized, controlled trial of dietary supplementation with fatty acids in children with developmental coordination disorder. Pediatrics. 2005 May;115(5):1360-6.

(22) https://www.gesund-ins-leben.de/inhalt/handlungsempfehlungen-29378.html

(23) Diaz-Castro J et al.: DHA supplementation: A nutritional strategy to improve prenatal Fe homeostasis and prevent birth outcomes related with Fe-deficiency.Journal of Functional Foods<, 19 (2015), 385-393.