Vitamin D in der Schwangerschaft

Bereits in der Frühphase der Schwangerschaft wird der Vitamin D Haushalt angepasst: Der Vitamin D Spiegel und Calcitriol sind erhöht[1]. Vitamin D in der Schwangerschaft scheint sowohl für die Mutter als auch den Fötus von Bedeutung zu sein. Nicht das Calcitriol, sondern Vitamin D3 und Calcidiol werden aus dem mütterlichen Kreislauf zum Kind transportiert. Unter diesem Aspekt wird davon ausgegangen, dass die Versorgung mit Vitamin D in der Schwangerschaft in vielen Fällen nicht ausreichend ist[2]. Vitamin D Gaben während der Schwangerschaft stärken die Gesundheit von Mutter und Kind[3].

Vitamin D in der Schwangerschaft: Situation der Mutter

Ist keine ausreichende Versorgung mit Vitamin D in der Schwangerschaft gewährleistet, drohen für die Mutter Gefahren wie Gestationsdiabetes, Frühgeburt oder Gestose[4]. Interessant ist eine kürzlich erschienene Studie, die einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und dem Verlust des Babys beschreibt[5]. Etwa ein Prozent der Schwangerschaften sind davon betroffen, von denen nur etwa die Hälfte bekannte Ursachen aufweisen. Für den Rest wird eine Auto-Immun-Fehlregulation vermutet, die durch Vitamin D in der Schwangerschaft über die Modulation der Immunantwort abgeschwächt werden könnte.

Wie profitiert das Baby von Vitamin D in der Schwangerschaft?

Vitamin D in der Schwangerschaft fördert die Entwicklung der Plazenta (Mutterkuchen) und des Fötus selbst. Gehirn, Immunsystem, Skelett und Organe werden in ihrer Entwicklung positiv beeinflusst[6].Inzwischen wird davon ausgegangen, dass Vitamin D in der Schwangerschaft Auswirkungen auf die epigenetische Prägung hat. Das bedeutet, dass die vorgeburtliche Situation im Mutterlaib Spuren für das ganze Leben hinterlässt und vielleicht über die Aktivierung beteiligter Gene vererbt werden kann[7]. Dieses könnte Zivilisationskrankheiten wie Herzerkrankungen und Übergewicht oder Allergien betreffen. Noch gibt es starke Kontroversen in der wissenschaftlichen Literatur[8] zur Bedeutung des Vitamin D in der Schwangerschaft, insbesondere, weil die Datenlage noch nicht ausreichend ist. Das Interesse ist jedoch groß. Zukünftige Forschungen werden noch mehr Licht in das Dunkel bringen.

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Quellen:

[1] Kaludjerovic J, Vieth R. Relationship between vitamin D during perinatal development and health. J Midwifery Womens Health. 2010;55(6):550-560.

[2] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54513/Vitamin-D-Versorgung-in-der-Schwangerschaft-nicht-ausreichend

[3] Shin JS, Choi MY, Longtine MS, Nelson DM. Vitamin D effects on pregnancy and the placenta. Placenta. 2010;31(12):1027- 1034

[4] Alzaim M, Wood RJ. Vitamin D and gestational diabetes mellitus. Nutr Rev. 2013 Mar;71(3):158-67.

[5] Sharif K, Sharif Y, Watad A, Yavne Y, Lichtbroun B, Bragazzi NL, Amital H, Shoenfeld Y. Vitamin D, autoimmunity and recurrent pregnancy loss: More than an association. Am J Reprod Immunol. 2018 Jun 19:e12991.

[6] Holick MF. The D-lightful vitamin D for child health. JPEN J Parenter Enteral Nutr. 2012;36(1, suppl):9S-19S

[7] Lapillonne A. Vitamin D deficiency during pregnancy may impair maternal and fetal outcomes. Med Hypotheses. 2010; 74(1):71-75.

[8] https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=46208